Der Autor verleiht seinem Werk Charakter, anstatt ein Image seiner selbst zur vermeintlichen Virtuosität beglückwünschen zu lassen. Erkenntnis eignet sich nicht, jemanden auszuschließen, auch der Autor verdient es als Mensch nicht, in der Endfassung verschleiert zu werden.
Hanno Millesi
- geb. 1966 in Wien;
- Studium der Kunstgeschichte an der Universität Wien sowie der Universität für Angewandte Kunst in Wien (Dissertation bei Prof. Peter Gorsen, siehe: Publikationen);
- 1986-1991 Mitarbeit in der Galerie Krinzinger, Wien;
- 1992 Mitarbeit am Ausstellungskonzept für den Pabellón de las Artes der Weltausstellung in Sevilla;
- 1992-1999 Assistent von Hermann Nitsch, Ausstellungsbetreuung und Archiv des Orgien Mysterien Theaters;
- 1999-2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien;
- lebt als freier Schriftsteller in Wien.
Stipendien/Preise etc.
1998 Jubiläumspreis der literar mechana, Staats- bzw. Projektstipendium für Literatur des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur der Republik Österreich in den Jahren 2001, 2003, 2005, 2008 und 2013 sowie das Elias-Canetti-Stipendium der Stadt Wien in den Jahren 2011 und 2012; 2010 Literaturpreis der Edition Exil „Schreiben zwischen den Kulturen“ für AutorInnen mit Deutsch als Muttersprache; 2017 Reinhard-Priessnitz-Preis für Literatur.
Teilnehmer an der Ausstellung „Bleistift, Heft & Laptop. 10 Positionen aktuellen Schreibens“ (kuratiert von Angelika Reitzer und Wolfgang Straub) im Österreichischen Literaturmuseum.
Mitglied der IG-Autoren und der Grazer Autorenversammlung.

